AUFWERTUNG DES RASENSTÜCKS GEGENÜBER DEM ST.-JOHANNIS-FRIEDHOF

Der St.-Johannis-Friedhof gehört zu den beliebtesten Touristen-Attraktionen Nürnbergs. Nicht nur wegen der Grabstätten berühmter Nürnberger wie Albrecht Dürer, sondern insbesondere auch wegen seiner blühenden Vielfalt. Im traurigen Gegensatz dazu steht das Rasenstück auf der gegenüberliegenden Straßenseite an der Johannisstraße/Ecke Frauenholzstraße.

„Dieses Rasenstück, an dem viele Touristen auf dem Weg zum St.-Johannis-Friedhof vorbeilaufen, scheint von der Stadt vergessen“, sagt Stadträtin Andrea Bielmeier. Auch für viele Bürger*innen sei diese Fläche ohne jegliche Aufenthaltsqualität ein Ärgernis. „Passend zur Debatte über den Masterplan Freiraum, in dem auch urbanes Grün eine große Rolle spielt, fordern wir daher eine biodiversitätsgerechte Bepflanzung des verlassenen Rasenstücks“, ergänzt Verena Osgyan, Landtagsabgeordnete und OB-Kandidatin. Dabei sollte die Bepflanzung ­– in Anlehnung an das Kulturthema – analog zu Dürers Das große Rasenstück erfolgen.

Ebenso ärgerlich wie das Rasenstück ist aber auch die aktuelle Verkehrssituation. Obwohl es seit 2012 einen beschlossenen Plan für mehr Sicherheit von Fußgänger*innen gibt, ist ein Baubeginn nicht absehbar. Brenzlige Situationen sind daher beim Überqueren der Fahrbahn weiter an der Tagesordnung. Dazu Wolfgang Klemm, Sprecher der Projektgruppe Verkehr des Grünen Kreisverbandes: „Hier trifft die Unvernunft der Autofahrer auf den Unwillen von SÖR, seine Hausaufgaben zu machen.“

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